KUNSTDÜNGER e.V. - Theaterfestival

vom 8. - 10. Januar 2016

in Holzkirchen im Festsaal vom Kultur im Oberbräu

Gleich zu Beginn des Jahres 2016, vom 8.-10. Januar  ist der KUNSTDÜNGER e.V. mit seinem Theaterfestival zu Gast im Kultur im Oberbräu in Holzkirchen.

Aber auch da darf und will der KUNSTDÜNGER e.V. seinen eigenen Charme entfalten, im herrlich historischen Festsaal wird eine Bühnensituation geschaffen, die noch nicht verraten wird. Denn die Gastspiele aus Köln, Erlangen und Berlin brauchen Platz: sei es die "Heidi" am Sonntag 16 Uhr  mit einer Spielhöhe von 5 Metern…für die Berge, oder der "Parzival- ich habe den Fadenverloren" am Samstag 20 Uhr für die 7 Meter breite Wüste, in der der Gral gesucht wird. Die "Berlinerstadtmusikanten"  kommen wirklich aus Berlin und sind ein heißer Tipp für Alle, die sich mal so richtig amüsieren wollen oder Menschen die nicht glauben können das Figurentheater auch im Abendprogramm gut platziert ist.

Und ein kleines Heimspiel und Premiere feiern Christiane Ahlhelm & Lydia Starkulla mit ihrer Produktion "die Prinzessin kommt um Vier"  Samstag 9.1.16 um … richtig: Vier.


PROGRAMM:

Berliner StadtmusikantenFreitag 8.1.2016, 20 Uhr

"Die Berliner Stadtmusikanten"

Theater Zitadelle Berlin

Eine Puppenspiel-Komödie
für Jugendliche und Erwachsene

Diese verblüffende Interpretation des bekannten Märchens verspricht einen kurzweiligen Abend mit skurrilen Tieren und Live-Musik.

Es muss die Berliner Luft sein, die dem Stück etwas Besonderes verleiht… Die Charaktere sind auf das kunstvollste entwickelt, die Gesten der Tiere, die Haltung und die Stimmfarbe so treffend…die Gefühle der Zuschauer werden Wachs in den Händen der Truppe.   Ansbach, Fränkische TZ


Samstag 9.1.2016, 16 Uhr

Theater KUNSTDÜNGER - Landkreis-Premiere!
"DIE PRINZESSIN KOMMT UM VIER"

von Wolfdietrich Schnurre
für Alle ab 4 Jahren

Eine meisterhafte Geschichte von Außenseitertum und Angenommen sein, die jedes Kind versteht und die Hoffnung macht für alle, die an sich selbst zweifeln.

Eine garstige Hyäne fristet ein trostloses Dasein in diesem Zoo. Als eines Tages ein gutmütiges Kerlchen vorbeikommt, nutzt sie die Gelegenheit und erbittet sich eine Einladung, die sie zu ihrer wahren Gestalt: einer Prinzessin verwandeln würde! Das Kerlchen deckt mit großem Elan den Kaffetisch, die Hyäne kommt, frisst und furzt und nichts geschieht keine Verwandlung, aber das Kerlchen, und hier kommt die überraschende Pointe, ist nicht enttäuscht, ahnte schon etwas in der Richtung und bleibt ein herzlicher Gastgeber und Freund.


Samstag 9.1.2016, 20 Uhr

Stefan Drücke & Theater KUNSTDÜNGER
19:15 -19:45 Uhr, Einführung in die Inszenierung und Bericht aus der Probenzeit

"Parzival - ich habe den Faden verloren"

Eine  Auftragsarbeit für das 19. internationale Figurentheaterfestival Erlangen & Institut für Theater- und Medienwissenschaften Erlangen

Parzival - Foto Andreas HellmannParzival - Foto Andreas HellmannParzival - Foto Andreas Hellmann

Parzival wurde von seiner Mutter in der Waldeinsamkeit aufgezogen. Er weiß nichts vom Zusammenleben der Menschen und noch weniger von der Ritterlichkeit und ihren Idealen. Die ersten Ritter, denen er begegnet, hält er in seiner Torheit für Engel, lässt dann seine Mutter in der Einsamkeit zurück, um auch Ritter zu werden. Er trifft auf den Roten Ritter, erschlägt ihn ehrlos, nimmt ihm seine Rüstung und dünkt sich einen Ritter. Jetzt glaubt er sich gerüstet für die Gralssuche… Soweit erzählt es die Legende. Doch was ist der Gral eigentlich, was bewirkt er, woher kommt er?  

Auch in unserer Theaterproduktion steht die Suche im Vordergrund, die persönliche biografische Welt des Spieles verschmelzen mit der Sagenwelt. Fragen, Ängste, Freuden und Eitelkeiten, alle Rollen, die wir täglich spielen, meistern oder an denen wir scheitern werden verhandelt.

Einige wenige Requisiten und der Theatervorhang als dominierendes „Bühnenbild“ fordern dem Spieler und der Musikerin Witz und Kreativität ab, um dem Mythos Parzival zu begegnen. Diese Produktion will nicht pingelig oder wählerisch sein. Texte, Gedichte, Zitate sind eingesetzt nach Herzenslust und gefühltem Moment.

Im derben Theater haut man auf einen Eimer, um eine Schlacht zu markieren. Das derbe Theater zeichnet sich meistens durch die Abwesenheit dessen aus, was man Stil nennt. Aber wenn man etwas in einer rohen Fassung darbietet, ist es wie eine Revolution. (Peter Brook "der leere Raum")


Heidi - Foto Wolfgang WeimerSonntag 10.1.2016, 16 Uhr

"Heidi"

N.N. Theater Köln

Nach dem Roman von Johanna Spyri
für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene

Wer kennt es nicht, dieses berühmte Mädchen aus dem Roman von Johanna Spyri? Den Almöhi, den Ziegenpeter, die gelähmte Klara, das strenge Fräulein Rottenmeier? In 50 Sprachen wurde die Geschichte des Waisenmädchens Heidi übersetzt, immer wieder wurde sie neu verfilmt – Heidi ist längst zum Mythos geworden.

Mit Sinn für Humor und Tragik und mit viel Phantasie wird das N.N. Theater aus Köln die heutigen Kindern in eine andere Welt entführen und diese alte Geschichte von Armut und Krankheit, Treue und Verrat erzählen.  Die drei Schauspieler schlüpfen in wirklich sämtliche Rollen der Vorlage – auch in die der Ziegen!



KUNSTDÜNGER e.V.

Theaterfestival in Holzkirchen im Festsaal vom Kultur im Oberbräu

Künstlerische Leitung & Organisation des Festivals:   Christiane Ahlhelm

Reservierungen www.kultur-im-oberbraeu.de oder telefonisch T:08024 / 478 505
Mittwoch: 10.00 bis 12.00 Uhr und Mittwoch bis Freitag: 16.00 bis 18.00 Uhr

Karten:

  • Nachmittagsvorstellungen: Tageskasse:   8,-  /  6,-€;    Vorverkauf:    7,-/   5,-€
  • Abendvorstellungen:         Abendkasse: 16,-  / 14,-€;    Vorverkauf:  15,- / 13,-€

Über uns - Vergangenes - Kontakt - Links - Startseite